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4. Die Art der Kriegsvorbereitungen - der große Fehler des Antonius?
Octavian versammelte vor Einbruch des Winters 80 000 Fußsoldaten und 12 000 Reiter in Brundisium und Tarent. Dabei handelte es sich kriegstüchtige Römer und deren Verbündete, hinzu kamen 250 kleine, wendige Kriegsschiffe.
[41] vgl. Plutarch: Antonius 61, S. 362. Demnach herrschte Antonius damals vom Euphrat und Armenien bis zum Ionischen Meer und Illyrien, in Afrika von Kyrene bis Aithopien. Ihn unterstützten die Herrscher Bokchos (von Afrika), Tarkondemos (Oberkilikien), Archelaos (Kappadokien), Philadelphos (Paphlagonien), Mithridates (Kommagene), Sadalas (Thrakien), Polemon (Pontos), Malchos (Arabien), Herodes (Iudaea), Amyntas (Lykaonien und Galatien) und der König der Meder.
Octavian herrschte vom Illyrien bis zum westlichen Ozean und von dortaus wiederum bis zum Tyrrhenischen und Sizilischen Meer. Sowie den Teil Afrikas, der Gallien, Italien und Spanien gegenüberlag. [42] nach Plutarch: Antonius 62, S. 362f mussten griechische Wanderer, Eselstreiber, Schnitter und unreife Jünglinge zum Schiffsdienst gezwungen werden und trotzdem reichte die Bemannung nicht. Zum ersten Fehler des Antonius: Siehe Kap. 2.5. [43] Dio 50, 29, 1f. S. 341. [44] Schön zu lesen ist die lyrische Kriegsschilderung von Vergil: Aeneis. 8. Buch. Zeilen 675 - 728. S. 127ff. |
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